Freitag, 14. September 2012

Der lange Weg zur Heim-WM 2012 (1)

von Frank Hattendorff

Natürlich gibt es auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2012 in Bremen vorher noch die Deutsche Meisterschaft 2012 in Düsseldorf. Und damit erst gar kein Missverständnis zwischen dem Autor und den Lesern aufkommt, die DM ist weder ein "Nehmen-wir-mal-nebenbei-mit" auf dem Weg zur WM noch ein Selbstläufer was den Titelgewinn angeht. Aber es ist eben ein ganz besonderes Highlight so eine Weltmeisterschaft in der eigenen Stadt. Es laufen schon viele Vorbereitungen in punkto Organisation der Veranstaltung im Dezember und die Vorfreude auf dieses Ereignis ist groß.

Die Deutsche Meisterschaft ist der erste "ernsthafte" Auftritt des A-Teams unter Wettkampfbedingungen mit der neuen Choreografie und der neuen Musik! Der Saison-Auftakt! Das erste Aufeinandertreffen mit den anderen Formationen mit "offenem Visier" wie man so sagt.

Und während dieser Blog-Beitrag von mir geschrieben wird, sind es noch 57 Tage bis zur DM und 85 Tage bis zur WM!

Wie ich schon andeutete, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen der Großveranstaltung auf Hochtouren. Und dafür können wir noch so einige helfende Köpfe und Hände gebrauchen. Aber dazu im Laufe dieser Serie mehr.

Für das A-Team und das B-Team haben die verschärften Trainingstage und auch Wochenend-Trainingslager längst begonnen. Beide Teams werden bei der Deutschen Meisterschaft im November antreten. Die Trainingseinheiten finden sozusagen "unter Verschluss" statt. Und das aus gutem Grund. Noch ist die neue Musik und Choreografie ein gut gehütetes Geheimnis. Logisch! ;-)

Aber was bedeutet das eigentlich wirklich? Welcher Trainingsaufwand steckt in so einer Saison für eine Formation auf so hohem Niveau? Was muss an Zeit und Engagement aufgebracht werden? Wie vereinbart man das mit seinem Privatleben? Wie verkraftet man die Belastungen körperlich und mental?

Wir werden im Laufe dieser Serie die Teams auf ihrem Weg begleiten und Ihnen liebe Leser dieses Blogs, die aktuellen Meilensteine dieses Weges näher bringen. Und wenn Sie dann nach Bremen zur Weltmeisterschaft als Zuschauer kommen, dann wissen Sie schon viel mehr über den langen Weg und den oft unterschätzten Aufwand, den wohl nahezu alle dort teilnehmenden Formationen so oder so ähnlich hinter sich haben.

Um Sie an die Thematik “Formationstanzen” heranzuführen, stelle ich hier ein Video mit einem Interview hinein, dass im letzten Jahr direkt vor der vergangenen Weltmeisterschaft 2011 in Litauen geführt wurde. Die Themen die dort besprochen wurden, gelten wohl zu 90% immer noch und geben erst einmal einen tiefen Einblick in den Formationstanz. Sie erfahren auch sehr viel über den Grün-Gold-Club Bremen und über das Trainerpaar Uta und Roberto Albanese. Es wurde geführt von Isabella Belloni von FAN-Television mit Uta und Roberto Albanese und einem Tanzpaar des A-Teams: Raimund Meier und Joanna Wiese.

Dieses Interview ist der quasi der Einstieg in das Thema “Formationstanzen”. Viel Spaß beim Gucken und Zuhören. Weitere Serienbeiträge “Der lange Weg zur Heim-WM 2012” folgen!

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